Metallkleber:

Das sollten Sie unbedingt wissen

Edelstahl, Gusseisen, Messing und Co verlangen nach einem Spezialkleber für Metall, denn Sie stellen besonders hohe Anforderungen an eine zuverlässige Klebeverbindung. Mit dem richtigen Metallkleber steht der Reparatur von Werkzeugen oder anderen Metallteilen nichts mehr im Weg.

Überblick über die verschiedenen Arten von Metallkleber

Grundsätzlich gibt es drei Arten von Metallklebern: Epoxid-, Polyurethan- und Sekundenkleber. Sie alle haben ihre Vorteile.

Epoxidklebstoffe kommen zum Beispiel in der Holzverarbeitung und bei der Herstellung von Modeschmuck zum Einsatz. Epoxidkleber gibt es in verschiedenen Varianten: schnell oder langsam trocknend, flexibel oder starr – je nachdem, was das Projekt verlangt. In der Regel trocknen sie transparent, grau oder schwarz und überzeugen mit einer hohen Hitzebeständigkeit – beides ideal für Metallkleber.

Ein solcher Epoxidklebstoff ist Pattex Kraft-Mix Metall – der ideale Kleber für Metall. Er trocknet innerhalb weniger Minuten und sorgt für eine extrem starke, langfristige Verbindung. Innerhalb von 4 Stunden ist er komplett ausgehärtet.

Polyurethanklebstoffe sind wasser- und UV-beständig, härten rasch aus und werden nicht spröde. Nach dem Aushärten können sie vielfältig bearbeitet werden. Daher eignen sich diese Klebstoffe hervorragend für Reparaturen rund ums Haus, zum Beispiel an Tischen, Schränken und Fußböden. 

Wenn Sie im Außenbereich mit Polyurethanklebern arbeiten, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Klebstoff auch in feuchten Umgebungen komplett aushärtet, temperaturunempfindlich ist und eine starke Verbindung garantiert. Sind all diese Ansprüche erfüllt, eignet sich ein Polyurethankleber auch ideal zum Kleben von Metall.

Sekundenkleber dürfen in keinem Haushalt fehlen. Sie kleben fast alles unglaublich schnell: Stoffe, Holz, viele Kunststoffe und eben auch Metall. Diese Superkleber sind wunderbar geeignet, um Autoteile, Dekorationsgegenstände, kleine Haushaltsgeräte und vieles mehr zu reparieren. 

Mit Pattex Sekundenkleber flüssig kleben Sie Metall und viele andere Materialien im Handumdrehen. Er ist einfach anzuwenden, trocknet innerhalb von Sekunden und sorgt für eine starke Klebeverbindung, die feuchtigkeits- und wetterbeständig ist.

Präzises Arbeiten mit dem Pattex Perfect Pen

Vor allem, wenn Sie kleine Metallteile kleben wollen, ist Präzision gefragt. Ohne den passenden Applikator kann das Auftragen kompliziert sein. Hier kommt der Pattex Perfect Pen ins Spiel. Er macht das Auftragen von Kleber so einfach wie Schreiben. Weiterer Pluspunkt: Der gelförmige Klebstoff verläuft und tropft nicht, was bei glatten Oberflächen wie Metall besonders wichtig ist.

Knetmasse für Notfallreparaturen an Metall 

Eine kraftvolle Alternative zum Kleben von Metall ist die Pattex Powerknete Repair Express Metall. Wenn eine Reparatur nicht auf das Aushärten eines Klebers warten kann, sind Sie mit dieser formbaren Knetmasse gut beraten. Sie füllt Löcher und Risse zuverlässig und umgehend, bietet starken Halt und kann sogar auf feuchten Untergründen zum Einsatz kommen. Die Powerknete ist geeignet für das Kleben von Eisen, Zinkblechen, Aluminium und kann sogar als Edelstahlkleber verwendet werden. Die zugefügten Metallpartikel sorgen dafür, dass die Knetmasse die typischen Dehnungen von Metall toleriert.

Metall kleben: So geht’s Schritt für Schritt

Sie haben den richtigen Metallkleber für Ihr Vorhaben gefunden und wollen loslegen? Dann folgen Sie diesen Schritten, damit Ihr Projekt zum Erfolg wird:

Tragen Sie beim Arbeiten mit Metallkleber unbedingt Handschuhe aus Nitril oder Latex, nicht aus Baumwolle, Nylon oder PVC.

  1. Bereiten Sie alles vor: Suchen Sie sich einen möglichst gut belüfteten Raum für Ihre Metallklebearbeiten und sorgen Sie dafür, dass Sie genug Platz für alle benötigten Teile haben. Schützen Sie Möbel und andere empfindliche Oberflächen mit alten Laken oder Tüchern. Nehmen Sie die Metallteile, die Sie verkleben wollen, unter die Lupe: Passen sie genau zusammen? Entfernen Sie eventuellen Materialüberschuss, der die Klebeverbindung behindern könnte.
  2. Reinigen Sie alle Teile. Entfernen Sie Fett, Wachs, Schmutz, Staub, Öl und Fingerabdrücke mit einem Tuch. Die Klebeflächen müssen trocken und sauber sein. Sehr glatte Oberflächen rauen Sie mit einem feinkörnigen Schleifpapier leicht auf.
  3. Lesen Sie die Produktbeschreibung Ihres Metallklebers. Hier finden Sie nähere Informationen zur Trocknungszeit und genaue Anweisungen, wie der Spezialkleber für Metall anzuwenden ist.
  4. Tragen Sie den Metallkleber auf. Öffnen Sie die Kappe und tragen Sie den Metallkleber auf die vorbereitete Oberfläche auf. Beachten Sie die Empfehlungen für die Menge: Bei Sekundenkleber reicht oft schon ein Tropfen für eine Fläche von etwa 6 cm. Epoxidklebstoffe wiederum müssen in der Regel mit einem Härter gemischt oder mit einer speziellen Doppelkammerspritze aufgetragen werden.
  5. Verbinden Sie die zu klebenden Metallteile. Pressen Sie die Teile fest zusammen. Halten Sie sich an die Trocknungs- und Aushärtungszeiten Ihres Produkts. Verwenden Sie einen Epoxidkleber, müssen die Metallteile in der Regel mindestens 60 Minuten lang fest zusammengepresst bleiben – zum Beispiel mit Klammern oder einer Schraubzwinge. Polyurethan- und Sekundenkleber härten schneller aus. Das Fixieren mit Klammern oder Schraubzwinge wird aber auch hier empfohlen. Egal, welchen Metall-Spezialkleber Sie verwendet haben: Lassen Sie Ihr Projekt über Nacht ruhen.

Ist von dem Metallkleber etwas danebengegangen? Überschüssigen Klebstoff entfernen Sie mit Aceton (zum Beispiel Nagellackentferner) oder Lösungsbenzin.