arrow_down arrow_left arrow_right arrow_up burger_menu ic-checkmark close contact download edit filter Icon-GetDirections location_selector Shape Icon-GoToWebsite search neu social_facebook social_google_plus social_instagram social_linkedin social_snapchat social_twitter social_vk social_wechat social_xing social_youtube Stage Triangle

Festgeklebt?

Wie Sie Sekundenkleber nicht nur von der Haut entfernen

Landet Sekundenkleber auf Ihrer Haut oder der Arbeitsfläche, gibt’s ein klebriges Problem. Wie Sie Sekundenkleber von verschiedenen Materialien entfernen können, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Sekundenkleber entfernen: So geht‘s

Wenn Sekundenkleber danebengeht, ist das sehr nervig. Er klebt einfach überall – auch da, wo man ihn gar nicht haben will. Egal, ob Sie Sekundenkleber von Ihrer Haut oder der Arbeitsfläche entfernen wollen: Wir erklären Ihnen, wie Sie die innige Bindung zum Superklebstoff wieder lösen können.

Wie Sie Sekundenkleber von der Haut entfernen

Cyanacrylat-Klebstoff wie Pattex Sekundenkleber flüssig hat eine ganz spezielle Formel. Die sorgt für eine starke Bindung – mit allen möglichen Materialien. Fürs Heimwerken ist das gut. Es gibt jedoch auch einen Haken an der Sache: Sekundenkleber haftet auch bestens auf Ihrer Haut. Haben Sie nach dem Heimwerken Superkleber am Finger? Dann verraten wir Ihnen jetzt, wie Sie den Klebstoff am besten von Ihrer Haut entfernen können:

1. Weichen Sie die betroffene Hautstelle zunächst in warmem Seifenwasser ein. Damit greifen Sie die Klebebindung an. Trocknen Sie die Stelle anschließend gut ab.

2. Tragen Sie jetzt acetonhaltigen Nagellackentferner auf die betroffene Stelle auf. Nutzen Sie dazu ein Wattepad und seien Sie vorsichtig: Aceton ist eine aggressive Chemikalie, die Ihre Haut angreifen kann.

3. Versuchen Sie den Kleber jetzt von ihrer Haut zu entfernen, indem Sie vorsichtig daran ziehen. Gehen Sie behutsam vor, damit Sie Ihre Haut nicht verletzen.

4. Wenn sich der Klebstoff nicht löst, nehmen Sie einen Bimsstein oder eine Nagelfeile zur Hilfe. Durch Reiben sollten Sie den Sekundenkleber entfernen können. Passen Sie dabei gut auf Ihre Haut auf.

Wenn Sie mit Chemikalien oder Klebstoffentferner hantieren, sollten Sie vorsichtig sein: Testen Sie vorher vorsichtig, wie Ihre Haut oder die Arbeitsfläche auf die Mittel reagiert.

Sekundenkleber von der Arbeitsfläche entfernen

Sekundenkleber haftet nicht nur ausgezeichnet auf Ihrer Haut. Wenn beim Heimwerken etwas daneben geht, wird auch Ihre Arbeitsfläche schnell zu einem klebrigen Ärgernis. Zum Glück gibt es auch dafür eine einfache Lösung:

  1. Tragen Sie eine kleine Menge acetonhaltigen Nagellackentferner auf ein sauberes Tuch auf.
  2. Wischen Sie mit dem Lappen an einer unauffälligen Stelle über Ihre Arbeitsfläche. Nach spätestens 10 Minuten sollten Sie sehen, ob das Aceton die Oberfläche beschädigt oder nicht.
  3. Geht alles gut, tragen Sie noch ein wenig mehr des Nagellackentferners auf den Lappen auf. Betupfen Sie den getrockneten Sekundenkleber-Fleck mit der Flüssigkeit.
  4. Nehmen Sie eine weiche Zahnbürste zur Hand. Bürsten Sie vorsichtig über den Fleck, bis er verschwunden ist. Wenn nötig, benutzen Sie noch mehr Nagellackentferner.
  5. Wischen Sie die Fläche mit einem nassen Lappen ab, um alle Aceton-Reste zu beseitigen. Anschließend können Sie noch einmal trocken nachwischen.

 

Sekundenkleber von verschiedenen Materialien entfernen

Hier verraten wir Ihnen, wie Sie Sekundenkleber von Metall, Holz, Plastik und Stoff entfernen können.

Metall: Probieren Sie auch hier die Wunderwaffe gegen Sekundenkleberreste aus: acetonhaltigen Nagellackentferner. Gehen Sie dabei so vor, wie zuvor beschrieben. Hilft das nicht? Dann weichen Sie das Metall 30 Minuten lang in einer Mischung aus Wasser und weißem Essig (im Verhältnis 2:1) ein. Versuchen Sie, die Sekundenkleber-Rückstände jetzt mit einem groben Tuch zu entfernen. Alternativ können Sie auch feines Schleifpapier verwenden.

Holz: Auch hier können Sie es mit dem Nagellackentferner probieren. Holz ist allerdings empfindlich. Prüfen Sie zuerst an einer unauffälligen Stelle, ob der Nagellackentferner dem Holz schadet. Daneben gibt es Alternativen: Sie können Ihr Glück z.B. mit Kokosöl oder Olivenöl versuchen. Sobald Sie den Sekundenkleber entfernt haben, bearbeiten Sie die betroffene Stelle vorsichtig mit feinem Schleifpapier.

Plastik: Legen Sie einen feuchten Lappen auf die verklebte Stelle. Stellen Sie sicher, dass der Lappen nicht verrutschen kann. Alternativ können Sie den festgewordenen Kleber mit Pflanzenöl oder verdünntem Essig benetzen. Sie können den Fleck auch in diesem Fall mit acetonhaltigem Nagellackentferner einreiben oder Alkohol verwenden. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Warten Sie einige Zeit, damit sich der Kleber lösen kann. Säubern Sie die Stelle anschließend mit einem feuchten Tuch von allen Rückständen.

Stoff: Auch hier sollte der Nagellackentferner-Trick klappen – allerdings müssen Sie dabei besonders vorsichtig sein, um den Stoff nicht zu beschädigen. Sobald sich der Kleber löst, geben Sie einen Fleckentferner auf den Klebefleck. Waschen Sie das Textilstück jetzt bei niedriger Temperatur in der Waschmaschine.